Institut für individuelles Coaching

Dr. phil. Sabine M. Bläsing

Coach für Vitalität

Ludwig-Erhard-Str. 10 
34131 Kassel

05 61/2 21 44

blaesing@effect-coaching.de

 

 

 

 

 

 

TAG 37: "the time after..."

Tages-Input:

Wenn alles möglich wäre (und das ist es in gewisser Weise), dann.... wie würde unser Leben in Zukunft aussehen? Wie würden wir als Einzelne und als Menschheit leben ?

Hier meine ganz persönliche "Vision".

27. Juli 2022 - ein sehr heißer Sommertag

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit vom Frühjahr 2020, als ich im April wie viele andere nicht wußte, was mit uns gerade geschieht. Die Welt stand anfangs unter Schockstarre und alle gerieten in Panik. Bis auf unsere sehr weisen "Alten", die zu jeder Zeit durch das Geschehen und die Zeit schauen konnten. In unterschiedlichen Kulturen, Religionen und als gebildete Experten auf ihrem Gebiet gab es diese Menschen. Sie hatten den Mut, uns von Anfang an - entgegen dem mainstream - über andere Kanäle mit Wissen zu versorgen, das absichtslos und zu unser aller Schutz und Nutzen war. Nach einer Phase der kollektiven Angst, Gelähmtheit und auch des Ausgeliefertseins, das weltweit alle Menschen betraf, gab es Zeiten der Wut, des Zornes und es kamen alle Fakten und Wahrheiten ans Licht. Wir hatten eine Prüfung als Menschheit zu bestehen und dafür war es wichtig, dass ein weltweites INNEHALTEN stattfand. Es ging nicht wirklich um einen Virus, es ging sehr wohl um unser Überleben hier auf der Erde, aber dies betraf viele Themen zu denen uns zuvor die Konsequenz gefehlt hatte mit einer ähnlichen Absolutheit Dinge sein zu lassen, wie es die Krise von uns abgefordert hat. Nach dem Zorn über das Verlorene konnten die Menschen erkennen, was ihnen in der Zeit der Krise - die ihnen auch vor Augen geführt hatte, wie schnell sie alle ihr Leben verlieren könnten - wirklich wichtig geworden war. Familie, soziale Beziehungen, Freiheit und das Sein in einer gesunden Natur. Sie hatten dadurch die Chance ganz persönliche und kollektive Prioritäten neu zu setzen. 

Es wurden weltweit gültige Ziele gesetzt, die dem Überleben aller auf dem Planeten dienten und zwar in Bezug auf den Erhalt unserer Wälder, die Sauberkeit unseres Wassers und unserer Luft sowie dem Schutz von Mutter Erde, die man über Jahrzehnte ausgebeutet hatte. Es kamen Verbote, die mit der Massen-tierhaltung,, dem übermäßigem Fleischverzehr, dem Fliegen, Schiff- und Autofahren sowie jeglichen klimaschädigenden Handlungen einhergehen. Doch ich will auch auf die persönlichen Veränderungen im Leben vieler Menschen hier in Deutschland schauen. Durch die Reduzierung des Tempos haben die Menschen gemerkt, wie extrem schnell sie zuvor gelebt haben. Viele haben nach der Zeit der Krise verstärkt in Home-Office-Strukturen zu arbeiten begonnen, um so nachmittags mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können. Auch Meetings, bei denen früher immer alle persönlich zusammengekommen sind, finden wenn möglich weiter digital statt, weil es vieles erleichtert und auch ökonomisch sinnvoller ist. Eine große Anzahl von Menschen haben ihre alten Jobs verloren bzw. wollten nach der Krise nicht mehr in sie zurück. Durch den "kreativen Aufbau-Fond" haben sie neue Aufgaben und Tätigkeiten entwickelt bzw. sind noch dabei. Alle Menschen erhalten weiterhin eine finanzielle Grundversorgung für eine Phase auf Probe und verpflichten sich im Sinne von Nehmen und Geben dazu, hierfür ihren Dienst an der Gemeinschaft zu leisten. Es sind auch viele Jobs überflüssig geworden, wo einige Menschen andere Menschen verwalten zum Beispiel. Doch all das sind zarte Anfänge. Insgesamt hat das weltweite Friedensabkommen zu mehr Miteinander und Liebe geführt. Die Vereinbarung, das keiner sich durch die Not eines anderen bereichern darf, war für viele sehr reiche Menschen das Ende ihres Höhenfluges. 

Ich persönlich lebe seit diesem Frühjahr mitten in der Natur - so wie ich es mir immer gewünscht habe. Doch nicht allein, sondern In Gemeinschaft auf einem großen Areal - wie sie im Übrigen weltweit als eine Art Sippenleben wieder entsteht. Es sind viele andere Menschen dort, wobei sich jeder mit seinem Können oder ihren Fähigkeiten einbringt. Es sind Lern- und Lebensgemeinschaften, bei denen eine bewußte Lebensweise an oberster Stelle steht. Ich reise viel und bin mit meinem Bus - der mein einziger Luxus ist - unterwegs, so dass ich vom Fliegen fast ganz Abstand genommen habe. Ich bin nach wie vor selbstständig, doch ich arbeite nicht mehr im Auftrag von Institutionen, sondern ausschließlich mit Menschen, die sich aus eigenem Antrieb weiterentwickeln wollen. Mein Thema ist nach wie vor das große Thema AUSZEIT und zwar im Sinne von Zeiten eines Retreats zur Selbstfindung und Sinn-Suche.

Insgesamt kann ich sagen, dass es eine anfangs sehr harte Erfahrung für die Menschen war, aber sie hat auch dazu geführt, ihre Selbstbestimmung, ihre Eigenverantwortung und ihre Wiederstandskraft zu stärken. Auch diejenigen, die viel Materielles verloren haben, haben den Gewinn der Menschlickeit doch zu schätzen gelernt.... Wir sind noch am Anfang eines neuen Miteinanders auf dieser Erde, aber wir alle haben verstanden, dass wir die Erde und die anderen Menschen auf der Erde brauchen und dass lässt mich hoffen, dass wir die Chance haben, auch den Generationen nach uns eine gute Erde zu übergeben...

Eure Divya

PS: wie sieht Eure Vision aus - lasst mich doch daran teilhaben. Ich freue mich sehr darauf.